Feuchte Wundbehandlung

Lange Zeit war eine trockene Wunde erstes Ziel der Wundbehandlung. Wunden wurden trocken getupft, geföhnt und Schorf galt als positives Zeichen des Heilungsverlaufes. Aber schon zu Beginn der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts konnte gezeigt werden, dass das Feuchthalten der Wunde und das Verhindern der Schorfbildung die Heilung positiv beeinflusst. Seither haben zahlreiche experimentelle und klinische Studien die Beobachtung bestätigt. Dies führte zu einem Paradigmenwechsel in der Wundbehandlung: Heutiger Standard ist die feuchte Wundbehandlung.

Die feuchte Wundbehandlung schützt die Wunde vor dem Austrocknen und schafft somit physiologische Bedingungen für die Heilung. Denn im feuchten Wundmilieu können Zellteilung und Zellwanderung ungestört ablaufen. Zudem dient es als ideales Medium für Nährstoffe, Botenstoffe und Immunzellen. Diese werden mit dem Wundsekret freigesetzt und unterstützen in einem komplexen Zusammenspiel den koordinierten Ablauf der Wundheilung.

Zum Durchbruch des Therapiestandards „feuchte Wundbehandlung“ haben so genannte hydroaktive Wundmittel geführt. Sie halten das Wundmilieu angemessen feucht, indem sie regulierend eingreifen. Einmal versorgen sie die Wunde mit Feuchtigkeit und ein andermal nehmen sie Feuchtigkeit aus der Wunde auf, wenn diese zu viel Wundsekret absondert.

Repithel® optimiert die feuchte Wundbehandlung. Denn das Hydrogel liefert der Wunde nicht nur Feuchtigkeit, sondern versorgt sie zusätzlich mit Bausteinen, die zur Zellreparatur und Zellneubildung genutzt werden können. Darüber hinaus bietet es Infektionsschutz und sorgt für ein gutes kosmetisches Ergebnis.


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